...und jetzt?

14:58:00 alternulltiv 1 Comments

 (Dieser Artikel ist etwas forscher geschrieben, weil meine Hutschnur aber auch jetzt einfach mal gerissen ist. Ich entschuldige mich im Voraus für den aggressiven Unterton)

Wie viele von uns musste auch ich mir irgendwas einfallen lassen, um etwas gegen das ein oder andere "Corona-Kilo" zu tun und nicht komplett einzurosten.

In der Zeit von "Wir bleiben zu Hause" hab ich das ganz einfach mit Youtube-Videos, Yoga, Livesession auf Instagram und HIIT-Workouts erledigt. Irgendwann möchte man dann aber auch doch wieder raus. Grade, weil das Wetter ja auch so gut war. Und eigentlich finde ich joggen total doof. Aber irgendwie hab ich es mittlerweile für mich etabliert, weil man einfach frische Luft bekommt, in der Natur sein kann und sich einfach schonmal gleich morgens ausreichend bewegt hat.

Heute morgen war ich also wieder los und leider direkt mal wieder meeeeeega genervt.                    Warum? Seht selbst:


photo by Alternulltiv

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Ich meine, klar, wenn ich keinen Garten oder Balkon habe und einen Kindergeburtstag feiern möchte...why not im Park. Und Ballons aufzuhängen, um etwas Atmosphäre zu schaffen...okay! Aber den ganzen Kram dann NICHT wieder wegzuräumen - verantwortungslos! Leute, Ihr habt den Kram gekauft und dann tragt Ihr auch die Verantwortung bis zum Schluss. Ihr habt es doch auch IN den Park getragen; warum dann nicht auch wieder RAUS? ....und jetzt?!

Im Park leben Eichhörnchen, Vögel, Hasen....jedes einzelne Tier verwechselt Euren Müll (vor allem je kleiner er dann durch Wind und Wetter zerteilt wird) mit Futter oder Nistmaterial. Die Tiere, in deren Lebenraum diese uns übrigens bedingungslos dulden (müssen), verheddern sich im Müll oder sterben vor Hunger an vollem Magen. Das selbe passiert übrigens auch mit Fischen und Seevögeln. Denn all der Müll, der im Park nicht aufgehoben oder entsorgt wird, landet früher oder später im nächsten Fluss, See oder durch Einfluss von Wetter und dem damit verbundenden "Verrottungsprozess" (was bei Plastik unmöglich ist; es wird nur zu Mikro- und Nanoplastik zerrieben) im Grundwasser.                                                  (Mehr dazu in einem kommenden Blogpost über "Wie gelangt das Plastik ins Meer") 

Merkt Ihr was? Das ist ein Kreislauf. Oder besser: ein Teufelskreis! ....und jetzt?!

Ich weiss, ich klinge jetzt sehr nach umweltbewusster "Ökotussi", nach ner zweiten Greta. Und wisst Ihr was? Das bin ich! Mittlerweile. Denn ich bin es leid, so etwas ertragen zu müssen.  Nur, weil die Menschen zu faul sind oder nicht nachdenken. Ob mich das Thema nun interessiert oder nicht.....und jetzt?

Ich habe da ne super Idee:

Wie wäre es wenn alle Menschen, die sowieso aus Vorsicht und/oder starkem Hygienebewusstsein die Einmalmasken und Gummihandschuhe tragen, den ganzen Kram auf einem Weg aufheben, in den nächsten Mülleimer werfen und somit das Leben und die Berechtigung der genutzten Wegwerfprodukte noch um einige Minuten verlängern?! Und ich meine dann auch, dass Ihr die in den Mülleimer werft und nicht ins nächste Gebüsch oder auf die Strasse....Was meint Ihr? Ist doch n Deal, oder!?


Achso, und noch was: die ungewünschte Werbung in Eurem Briefkasten (die nervt-ich verstehs) macht im Mülleimer auch mehr Sinn, als einfach auf den Gehweg geworfen. Einfach mit der Post direkt ins Haus nehmen und dort entsorgen. Hm?! 





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1 Kommentar :

  1. Och... das ist doch nett geschrieben. Wenn mir die Hutschnur platzt, hört sich das ganz anders an. ;) Aber recht hast Du! Leider erwischt man solche Banausen ja nicht auf frischer Tat. Eine Freundin von mir geht ganz bewusst mit Müllsack und so einer Holzgrillzange mit ihrem Hund im Wald spazieren und sammelt alles an Müll ein, was ihr begegnet. Sie möchte halt, dass "ihr" Wald schön bleibt. Klar, damit wird den Müllterroristen auch noch hinterher geräumt, aber irgendwer muss ja den Anfang machen. Das Problem ist ja auch, wenn erst mal etwas rumliegt, sinkt die Schamgrenze des nächsten auch gleich und er hat ein weniger schlechtes Gewissen, seinen Müll da auch liegen zu lassen.

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