Erkältet?

11:40:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments


Schaut euch unsere alternulltive Lösung bei leichten Erkältungen an :) Gute Besserung! Look at our zero waste solution for little colds and get better soon! :)


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Warum die Biotonne so gut für die Umwelt ist

20:51:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments

Was passiert eigentlich mit den Abfällen aus unserer Biotonne?! 
by Alternulltiv
Im April hatte ich das Glück eine Biogasanlage unter die 
Lupe zu nehmen. 
Genauer gesagt war ich auf der Vergärungsanlage in Uelzen.


Dort hat mir der nette Christoph alles ganz genau erklären und zeigen können. Und gestunken hat es dort so gut wie gar nicht.

Was die meisten Menschen nicht wissen ist, dass der anfallende Abfall in einem normalen Haushalt zu 2/3 aus Bioabfällen besteht. Wenn dieser anfängt zu gären, entsteht Methangas, welches dann 25-mal "schlimmer" ist, als CO2. Aus dem Methangas kann allerdings mit einer guten Anlagentechnik, neue Energie gewonnen werden. Das Gas, welches auf so einer Anlage entsteht, wird dann ins Gasversorgungsnetz mit eingespeist oder vor Ort in einem kleinen Kraftwerk (BHKW) für die Erzeugung von Strom und Wärme genutzt.

by Herhof

Aber fangen wir am Anfang an:
Was passiert als erstes, wenn der Biomüll auf so einer Anlage ankommt!?
Entweder wird der Abfall direkt aufbereitet, also von Stör- und Schadstoffen befreit, oder wie auf der Anlage in Uelzen und der Anlagentechnik von der Firma Herhof, in einer Halle vorgelagert und dann mit einem Radlader in eine Trockenvergärungsbox umgeladen. Eine solche Box könnt ihr euch wie eine riesige Garage für LKWs vorstellen: Sie ist in etwa 25-30m lang, 4-5m breit und 4-5m hoch. Während dem Beladen sieht das dann so aus (siehe Bild auf der linken Seite).

Sobald der Radlader die Box von hinten bis vorne vollgefüllt hat, wird sie mit einem großen Stahltor, welches mithilfe von Hydraulik automatisch in die Torzarge gefahren wird, gasdicht verschlossen. Das die Box gasdicht ist, ist wichtig, weil ab jetzt in der Box die Vergärung gestartet wird. Dafür wird ein Prozesswasser aus einem Speicher über ein Düsensystem an der Decke in die Boxen versprüht. Das Wasser sickert nun durch den Biomüll, wird in einem Sammelschacht aufgefangen und dem Prozesswasserspeicher wieder zugeführt. Das Prozesswasser bringt dem Bioabfall die wichtigen Mikroorganismen und Wärme für den Biogasprozess. Im Bioabfallhaufen entstehen so die richtigen Umgebungsbedingungen, sodass die „kleinen Helfer“, die Mikroorganismen die Energie aus den Apfel-, Kartoffel-, Brot-, Garten- und Rasenschnittresten in Methangas umwandeln. Eine Abfallcharge bleibt ca. für 3 Wochen in einer Fermenterbox. Das Methangas wird über Rohrleitungen zu einem Gasspeicher geführt und dort für die Verbrennung im kleinen Kraftwerk zwischengespeichert. Das Blockheizkraftwerk erzeugt Wärme für die Bioabfallbehandlungsanlage selbst, aber auch noch genug um die naheliegenden Betriebsgebäude und die Kläranlage zu versorgen. Gleichzeitig wird auch Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Es können damit umgerechnet ca. 600 Haushalte für ein Jahr versorgt werden.
Nach den 3 Wochen wird der sogenannte „Gärrest“ wieder mit dem Radlader aus der Box entladen und dann anschließend über mehrere Wochen kompostiert und hygienisiert. Über eine abschließende Siebung werden noch die Störstoffe, wie Plastiktüten, entfernt.
Der entstandene Kompost kann dann sowohl für die Landwirtschaft, als auch für den privaten Gebrauch genutzt werden.
Durch so eine Bioabfallbehandlungsanlage gibt es die Möglichkeit auf einen Nährstoffkreislauf und eine Energiegewinnung. Landen die feuchten organischen Abfälle aus Küche und Garten in der Restmülltonne, kann in der Regel nur ein Teil der Energie zurückgewonnen werden, weil der Abfall oft nur verbrannt wird. Und Wasser nunmal schlecht brennt. Die Nährstoffe, die auf einer Bioabfallanlage über den Kompost, also dem natürlichen Dünger wieder in den Kreislauf zurückgebracht werden, sind mit ein Hauptgrund, warum wir zu Hause unseren Müll trennen.

Natürlich werden alle aussortierten, nicht-organischen Dinge aus dem Müll sortiert und fachgerecht entsorgt. Allerdings haben wir in Deutschland eines der besten Recyclingsysteme überhaupt und wenn man noch nicht komplett auf Verpackungsmüll verzichten kann ist es daher umso wichtiger, dass wir unseren Müll auch wirklich gut trennen.
Wenn man nämlich selber mal auf so einer Anlage war, zweifelt man leider nur noch sehr viel mehr an der Menschheit. Man macht sich kein Bild davon, was alles im Biomüll landet.
Ich habe wirklich zu oft mit dem Kopf schütteln müssen...
Aber seht selber:
by Alternulltiv


Ich konnte tatsächlich Dinge wie, Tüten, Dosen, einen Staubsaugerfuss, einen Fussball und eine Kaffeemaschine entdecken... Was soll man dazu noch sagen?!
Natürlich ist das ganz System viel komplexer und Christoph hat sich an dem Tag so unglaublich viel Zeit genommen und mir alles haargenau erklärt. Es war wirklich sehr spannend. Und ich möchte an dieser Stelle nochmals Danke sagen.
Ich hoffe, Ihr habt dennoch einen kleinen Eindruck bekommen können wie wichtig und gut es ist die Biotonne zu haben und zu nutzen.

Auch wenn wir auf unseren Workshops und Vorträgen immer wieder hören, dass einige Vermieter noch keine Biotonne für das Haus angeschafft haben. Aber: seit 2015 besteht eine Sortierpflicht und somit muss eine Biotonne vorhanden sein. Wer die immer noch nicht hat, sollte seinen Vermieter informieren und um eine Tonne bitten. (Hat bei uns auch funktioniert.) Außerdem ist ein gutes Argument, dass die grüne Biotonne rund 80% weniger kostet, als die graue Hausmülltonne.

Wichtig ist es dann noch zu wissen, was alles rein darf und was nicht… Infomieren könnt ihr euch dazu beim Entsorgungsbetrieb in eurer Region. Bei uns in Hamburg zum Beispiel auf der Webseite der StadtreinigungHamburg.

Hier ein Überblick:
Was darf alles in die Biotonne:

- Küchenabfälle, wie: Obst-, Gemüse- und Essensreste, Kaffeefilter und Kaffeesatz, Teebeutel und Teesatz, Milchprodukte (OHNE Verpackung), Brot, Brötchen, Eierschalen, kleine Mengen Kleintierstreu aus Holzspänen, Stroh und Heu

- Gartenabfälle, wie: Blumen, Blumenerde und Gartenabfälle jeglicher Art, Gras-, Strauch- und Baumschnitt, Laub, Wildkräuter, Pflanzenreste, Schnittblumen, Topfpflanzen mit Ballen

- Sonstiges: Haare, Federn, Sägespäne und kleine Mengen Zeitungspapier.

Was darf NICHT in die Biotonne:

- Müllbeutel und Plastiktüten
- Katzenstreu
- Kehricht und Staubsaugerbeutel
- Windeln
- Zigaretten und Asche
- Glas und Keramik
- Verpackungen
- Textilien
- Zeitschriften und Bücher
- Elektrogeräte
- Spielzeug

Außerdem sollte man auch keine "kompostierbaren" Kunststoffbeutel verwenden, denn diese verrotten leider nur schlecht bis gar nicht.
Besorgt Euch lieber die Papiertüten, sammelt Euren Abfall in einer Schale bevor er in die Tonne geht, oder bastelt euch doch mal kleine Mülltüten selber, falls Ihr nicht so viel Platz in der Küche habt?!

Solltet Ihr noch Fragen zu dem Thema haben, schreibt uns gern eine Email.
Wir freuen uns immer, von Euch zu lesen ;-)

Sollte Interesse an einer Besichtigung oder Fragen bestehen, kann man sich gerne beim Anlagenhersteller, der Herhof GmbH, oder beim Betreiber in Uelzen melden:

Herhof GmbH
Telefon: 06442 / 207 - 0
E-Mail: info@herhof.de
Webseite: www.herhof.com

Entsorgungszentrum Borg
Deponiestr. 10
29571 Rosche
Telefon: 0581/ 82 - 881
by Alternulltiv

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DIY Pflanzenmilch

12:50:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments

Leider gibt es oft keine Milchersatzvariante in der Glasflasche.
Dann muss man sie schnell selber machen. Und ich meine wirklich "schnell".
Denn selber Nuss- oder Pflanzenmilch herzustellen geht in Null Komma Nix.

Ihr könnt natürlich auch mit den Nüssen variieren oder auch etwas Agavendicksaft 
oder ähnliche Süsse hinzufügen, falls Ihr mögt.

Probiert´s mal aus.
Ganz einfach!





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OS by OU

16:11:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments

copyright OU

Immer wieder fragt man sich: "Was für Inhaltsstoffe sind eigentlich in meinen
Kosmetikprodukten und Reinigungsmitteln? Und, sind die eigentlich ungefährlich?"
Die Liste auf der Rückseite ist oft so lang und kein Mensch versteht auch nur ein Wort,
bzw. kennt auch nur eins der seltsamen `Hieroglyphen´.

Vieles davon ist auch noch giftig und leider weder gut für die Umwelt, noch für den Menschen.
Warum diese Produkte dann nicht mal original und einfach, aus nur wenigen
Ingrediens selber herstellen!?

Das geht? Klar! Dank Original Unverpackt und Milena aus Berlin.
Unterstützt das Crowdfunding, erhaltet tolle Dankeschöns und tut was Gutes.

Schaut doch mal rein.

hier geht´s lang


copyright OU


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wunde.r.punkt

15:43:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments



Dieses Jahr wurden wir eingeladen, bei der Kulturellen Landpartie - KLP - im Wendland mit einem Workshop und einem Vortrag mit dabei zu sein.

In Klein Witzeetze auf dem Gut von Jan und Kina finden seit Jahren unter dem Namen WunderPunkt Veranstaltungen statt, die etwas bewegen wollen.

Dieses Jahr war Alternulltiv (leider ohne Vanessa) mit dabei, als es um das Thema Konsum ging.
Ein Blick auf die Konsumgesellschaft und was alles damit zusammenhängt. Da kommt man natürlich schnell zum Thema Müll und Wegwerfgesellschaft und wir trafen mit dem Thema Zero Waste natürlich einen wunden Punkt.


Bild von Kina - wunde.r.punkt

Tatsächlich war ich überwältigt vom Interesse der Menschen dort. Ich hätte einen solchen Andrang nie erwartet!
Zum Workshop, der eigentlich für ca. 25 Leute ausgelegt ist, kamen fast doppelt so viele! Es waren so viele da, dass wir den Raum noch umstellen mussten, damit überhaupt alle reinpassten.
Zutaten hätte ich da natürlich nicht ausreichend mit.
Aber da alles auf Spendenbasis gehalten war, begnügten sich manche auch damit, einfach Rezepte aufzuschreiben anstatt alles mitzumischen.
Bei so einer bunten Runde gab es wunderbar viele Fragen, die die Teilnehmer sich auch zum Teil gegenseitig geantwortet konnten, was immer eine besondere Bereicherung ist, da ich natürlich auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und mich immer über neuen Input zum Thema Müllvermeidung freue.

Bild von Kina - wunde.r.punkt

Eine ganz tolle Erfahrung machte ich auch am Abend bei unserem Vortrag zum Thema Zero Waste, wo tatsächlich die Scheune voll mit Leuten war.
Als ich zum Thema Recycling kam, meldete sich ein Herr zu Wort, der selbst schon in der Branche tätig gewesen ist und erzählte, dass zur Verbrennung des Verpackungsmülls (Gelber Sack) noch Rohöl hinzugefügt würde, da das Plastik sonst gar nicht gut genug brennt.
(Falls dieser Herr diesen Artikel liest, möge er bitte anfügen, was mir an weiteren Informationen auf dem Weg nach hause flöten gegangen ist :))
Und wieder gab es viele Fragen und Anregungen am Anschluss des Vortrages.
Zum Schluss bekamen wir (also ich - aber für Vanessa und mich) noch jeder 10 frische Hühnereier von den glücklichen Hühnern des Nachbarhofes und dessen Besitzerin geschenkt!


Bild von Kina - wunde.r.punkt

Für kulinarisches Wohl war übrigens bestens gesorgt, fällt mir bei den Eiern wieder ein.. Das hat zwar mit Zero Waste nicht unbedingt was zu tun, aber ich möchte an dieser Stelle doch auch noch die Köche und Bäcker des Hofes loben! Es war suuuuuper lecker :-P

Vielen Dank für die Einladung. Es war schön bei euch und ich hoffe, wir dürfen mal wieder Teil der KLP sein!

Für mehr Infos zu Klein Witzeetze 6, schaut mal hier: http://kw6.info/

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Was tun mit Seifenresten?

15:03:00 Alternulltiv Hamburg 1 Comments


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Heute haben wir einen tollen Tipp für euch aus der Kategorie "Was würde Oma tun?".

Wisst ihr auch manchmal nicht, was ihr mit Seifenresten tun sollt?

Zu klein zum Waschen geworden glibschen sie aus der Hand, kleben an der Seifenschale und gehen schlecht ab, aber sind zum Wegschmeißen eigentlich noch zu schade...

Wir wurden auf folgende tolle Idee gebracht:

1. Seifenreste in sauberem Gefäß sammeln
2. Seifenreste in einen kleinen Jute- oder Baumwollbeutel geben
3. Mit Wasseraufschäumen und das Beutelchen als "Seife" nutzen


pic by alternulltiv


What to do with soap scraps?
We've got a great tip from the category of "What would granny do?".
Don't you know what to do with your soap leftovers?
Those small pieces that slip through your fingers and stick to the bathtub but they're still to good to just throw away...

Granny's got the solution:
1. Gather a few pieces of leftovers
2. Put them in a small cloth bag
3. Soak the cloth bag in water and use it as soap itself!

Sometimes it's just so easy and such a money and time saver!



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Ein Interview mit RECUP

21:55:00 Alternulltiv Hamburg 1 Comments


Zur Zeit bin ich beruflich in München unterwegs.
Ich habe natürlich gleich OHNE besucht und auch weiterhin nach tollen 
Zero Waste Möglichkeiten gesucht.

Zwei Kolleginnen erzählten mir davon, dass Sie in manchen Cafés einen
Sticker gefunden hätten. RECUP. Sie hätten rausgefunden, dass das scheinbar ein Pfandsystem
für Mehrwegbecher sei. Für den Kaffee to go.
(Wie das alles genau funktioniert, lest Ihr im Interview)
Natürlich wollten Sie mir direkt davon erzählen, da ich das doch sicherlich gut finden würde.
Hallo?! Was für eine Frage!? ;-) 

Ich hab mich natürlich gleich auf die Suche gemacht.
Im Internet, bei Facebook und Instagram bin ich natürlich sofort fündig geworden.
Es gibt sogar eine App in der man sehen kann, welches Café in der Nähe mit macht.


by RECUP
 
 
Ich hab mich riesig gefreut.
Noch am selben Nachmittag bin ich zu einem Café in der Nähe und habe mir gleich mal
einen leckeren Cappuccino mitgeben lassen.


by Alternulltiv
 

Das schöne ist, dass es sogar einen Discount auf den Kaffee gibt. Herrlich! 
Besser kann es ja gar nicht laufen! *kicher*

Als ich RECUP anschrieb und nach einem Interview fragte, kam prompt ein 'Na klar' zurück.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Idee, das Interview und den netten Kontakt bei
RECUP und wünschen weiterhin alles Gute für dieses tolle Projekt.
 

Und hier das Interview:
 

Fragen an ReCup

- Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, 
  ein Pfandsystem für Coffee to go in München einzuführen? Was hat Euch inspiriert?

Die Idee hatten wir in der Uni. Bei Fabian in Schweden gab es nur Einwegbecher in der Uni. Bei Flo gab es zwar Tassen, aber die hat keiner genutzt und jeder Student ist den Pausen auf dem Campus mit Einwegbechern herumgestanden. Wir hatten die gleiche Idee und wurden dann von Julia Post (Coffee to go again) vernetzt, nachdem wir ihr davon erzählt hatten. Inspiriert hat uns ganz klar das Vorbild des deutschen Pfandsystems. Die sehr deutsche Sache „Pfand“ ist nichts Neues für die Menschen und daher liegt es nahe, diese Idee auf Kaffeebecher zu übertragen.

- Aus welchem Material bestehen die Becher?

Sie sind aus recyclebarem Kunststoff (Polypropylen) und ca. 500 Mal wiederverwendbar. 

- Zur Zeit habt Ihr keine Deckel für die Becher. Es gibt andere Pfandsysteme, bei denen ein Silikondeckel dazu gekauft werden kann. Habt Ihr vor, so etwas evtl auch einzuführen?

Ja das haben wir  Wir sind an dem Thema dran und hoffen ganz bald eine käufliche Alternative zum Plastikdeckel anbieten zu können. Silikon finden wir allerdings nicht so lecker...da muss was besseres her! ;)
 
- Wie genau funktioniert Euer System?

Der RECUP ist ein Mehrwegpfandbecher, der bei jedem unserer Partner-Cafés mitgenommen und zurückgegeben werden. Für den Kaffee im RECUP zahlt man weniger als für Kaffee im Einwegbecher! Und ist der Becher leer, wandert er nicht in den Müll, sondern zurück zu einem RECUP-Partner in der Nähe, wo es den 1 € Pfand zurückgibt. Nach der Rückgabe übernehmen unsere Partner oder wir die Reinigung.
RECUP ist sozusagen Nachhaltigkeit im Vorbeigehen und das rund 500 mal.

- Wer macht alles mit? Wo finde ich Eure Becher?

Die RECUPs gibt es bisher in Rosenheim und München in über 70 Cafés. Welche Cafés mitmachen und wo man seinen Kaffee im RECUP holen und zurückgeben kann, kann man ab sofort in unserer APP (iOS und Android) nachschauen. Prinzipiell ist alles Mögliche dabei: von Cafés über Bäckereien bis hin zu Restaurants oder Saftausschänken.

- Habt Ihr vor noch mehr Cafés von Euch zu überzeugen?

Natürlich!  Am besten alle in Deutschland.

- Wie ist die Resonanz von Cafés & Menschen auf Euch?

Die Resonanz ist super, das Thema der Ressourcenschonung interessiert zum Glück mittlerweile immer mehr Menschen. Die Cafés sind begeistert und freuen sich, dass es eine Alternative für sie gibt, wir hoffen, dass die Begeisterung auch auf die Kaffeegenießer überschwappt und sie langfristig auf RECUPs umsteigen.

- Was tut Ihr, damit mehr Menschen und Münchener auf Euch aufmerksam werden?

In den Cafés direkt gibt es, neben den informierenden Mitarbeitern auch Aufsteller, die über das System aufklären. Jeder RECUP-Partner ist auch an den Partner-Aufklebern zu erkennen. Außerdem sind wir auf Facebook, Instagram und Twitter zu finden und freuen uns, dass da schon fleißig Bilder von RECUP-Nutzern gepostet werden. In Zeitung und Radio waren wir auch schon ein paarmal.
 
- In der FAZ ist grade ein Artikel erschienen, der das Pfandsystem anzweifelt. 
Warum glaubt Ihr dennoch, dass ein BecherPfandsystem immer noch die bessere Alternulltive zu Pappbechern ist?

Ja, wir haben uns auch gefragt: Plastik- und Pappbechermüll vermeiden mit einem Pfandbecher aus Plastik? Wir haben lange recherchiert und abgewogen, aber aktuell ist für ein Mehrweg-Pfandsystem das Material die nachhaltigste Alternative. Das sind die Gründe dafür:
Langlebigkeit: Becher aus PP können viel länger im Kreislauf eines Pfandsystems gehalten werden. Geeignet für alle Spülmaschinen und extrem bruchsicher.
Umweltbilanz: Vergleicht man die Herstellungs- und Recyclingbedingungen mit denen von alternativen Materialien schneidet PP durch vergleichbar geringen Energieverbrauch und gute Recyclingfähigkeit am besten ab. Gegen Bambus haben wir uns auch bewusst entschieden: dort wird bei der Herstellung Melamin beigemischt und dadurch sind die Becher nicht recyclebar, können weniger wiederverwendet werden und gesund ist es auch nicht.
Komfort: Der RECUP ist leicht, bruchsicher, optimal stapelbar und geschmacksneutral. Uns ist es wichtig, dass man unseren Becher sowohl leicht mitnehmen als auch anbieten kann.
Trotzdem sind wir auf der Suche nach alternativen Materialien. Gerade wird da sehr viel geforscht, aber bisher haben wir noch nichts gefunden, dass ähnlich gute Eigenschaften wie PP hat und somit für ein Pfandbechersystem genauso geeignet ist. Insgesamt wurde für den Artikel aus unserer Sicht nicht ausreichend genug recherchiert und das Thema ganz klar sehr einseitig beleuchtet. 
Nachhaltigkeit steht bei uns an oberster Stelle und nur der ökologische Vorteil gegenüber dem Einwegbecher berechtigt überhaupt die Existenz von RECUP. Deswegen versuchen wir gerade, mit der Universität Augsburg und der FH Rosenheim Ökobilanzen zu erstellen, um Gewissheit und auch Optimierungspotential zu erhalten.


- Soll es bei den Bechern bleiben? Oder gibt es evtl. die Möglichkeit demnächst auch Essen mitzunehmen in einem Pfandsystem?

Bei dem heißen Wetter haben wir auf jeden Fall an RECUP-Eisbecher gedacht! Aber zurzeit sind wir erstmal dabei das System in München und weiteren Städten anzubieten. Für uns ist es wichtig, nicht den Fokus zu verlieren und erstmal eine Sache abzurunden, bevor wir uns in ein weiteres Abenteuer stürzen.

- Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft? 

Am liebsten, dass es RECUPs in ganz Deutschland gibt. ;) Wir geben unser Bestes und schauen mal was passiert. Wenn wir mit RECUP andere Menschen zu einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit den endlichen Ressourcen der Erde bewegen können, ist das für uns aber auch schon ein großer Schritt.


by RECUP



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Villa Lavanda

20:11:00 Alternulltiv Hamburg 1 Comments



Aufgrund unseres eigentlichen Berufes und der somit oft fehlenden Zeit zum bloggen,
möchten wir uns hiermit schonmal bei Tom für die lange Wartezeit entschuldigen. Sorry!!!

Wir haben nämlich vor geraumer Zeit ganz tolle Produkte von Villa Lavanda bekommen.
Ich kam tatsächlich erst jetzt dazu, das Deo und das Duschgel zu testen.
Aber fangen wir vorne an.

Tom (ja, ihr lest richtig; ein Mann) hat irgendwann angefangen sein eigenes Deo herzustellen.
Irgendwann kam er auf die Idee noch mehr selbstgemachte Produkte, wie Duschgel, Lippenbalsam, Bodyscrub aber auch Putzmittel auszuprobieren.
Ihm war es dabei wichtig, keinen Plastikmüll zu produzieren.
Daher füllt Tom alles in hübsche Glasbehälter oder Papiertüten.
Denn auch Waschpulver kann Tom ;-)

Das Hauptziel von Villa Lavanda und Tom ist es, den Menschen einen plastikfreien Haushalt zu ermöglichen. Der Shop hat selbstgemachte, natürliche und vor allem plastikfreie Alternulltiven,
die es in der normalen Drogerie so nicht gibt.

Aber kommen wir zu den getesteten Produkten:
Das Deo ist ein Cremedeo und aus Zutaten wie unter anderem Kokosöl, Maisstärke,
Bienenwachs, Natron und ätherischen Ölen hergestellt.
Es funktioniert einwandfrei und pflegt die empfindliche Achselhaut wunderbar.
Wer jetzt Angst vor Flecken im T-shirt hat, kann ganz beruhigt sein. Keine Flecken!
Es riecht wirklich toll und hält den Schweissgeruch lange fern.
Ausserdem braucht man von dem Deo nur eine kleine Menge.
Im Winter ist es natürlich aufgrund des Kokosöles etwas fester.
Aber nachdem man eine kleine Menge entnommen hat und es in der Achsel verteilt,
wird es ganz schnell warm und somit weich.
Begeistert waren wir von der interessanten Vielfalt an Deo-Düften, ausprobiert haben wir
Litsea-Ylang und Limette-Lavendel und fanden beide wirklich toll.


Creme Deo von Villa Lavanda

Auch das Duschgel in der tollen Glasflasche mit dem Pumpspender riecht hervorragend.
Auch hiervon benötigt man nur ganz wenig.
Der erwartete Schaum bleibt allerdings aus. Das tut dem Produkt aber keinen Abbruch.
Natürlich sind auch hier nur natürliche Inhaltsstoffe und viele tolle Öle enthalten.
Zudem kann der Pumpender gereinigt und wieder- bzw. weiterverwendet werden.


Duschcreme von Villa Lavanda


Wirklich begeistert bin ich auch von dem Kalkreiniger, den wir zum ausprobieren bekommen haben. Ich nutze ihn für Bad und Küche und er ist wirklich effektiv.
Da wir in Hamburg recht hartes Wasser haben, habe ich mit Waschsoda und Essig immer etwas länger schrubben müssen, und ich gebe zu, dass das mit dem kalkreiniger schon etwas flotter geht. Allerdings greift er auch meine Haut an den Händen etwas mehr an und ich muss nach dem putzen anständig meine Hände eincremen. Aber dafür haben wir ja unser tolles Handcreme Rezept.
Dieses findet hier.

Kalkreiniger von Villa Lavanda

Fazit: Wir finden Toms Produkte wirklich toll und können Sie nur weiter empfehlen.
Und wer mag, kann die schönen Glasbehälter später auch upcyclen.
In Kürze soll es auch noch Shampoos, Body Lotions, Anti-Mückensprays und sogar
Sonnencreme (LSF 20 + 30) geben.
Wir können es jedenfalls nicht erwarten!
Probiert es doch auch mal aus.

Hier gehts zum Shop.

Danke, Tom! Tolle Idee, toller Shop und tolle Alternulltiven!







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(Müll) Fastenzeit!

12:56:00 Alternulltiv Hamburg 2 Comments



Hallo und schönen guten Morgen!


Die traditionelle Fastenzeit beginnt und bei Alternulltiv ist natürlich Müllfasten angesagt!

Um euch ein wenig anzuregen, auch mit zu fasten, verschenken wir ein paar Alternulltiv-Beutel, einen OrganiCup und einen Lunette Cup für die tollsten Müll-Fasten-Posts auch Facebook und Instagram!

Wie seid ihr dabei?


- Macht ein Bild von eurer tollsten Müll-Fasten-Aktion. Das kann fast alles sein, vom auffüllbaren To-Go-Becher zum Zero-Waste-Einkauf......


- Postet es öffentlich (!!) auf Facebook oder Instagram und 


- Verlinkt Alternulltiv im Kommentar und fügt den Hashtag #alternulltiv hinzu, damit wir euren Beitrag finden können!


Wir wünschen euch viel Spaß dabei und freuen uns auf coole und kreative Beiträge!


Eure 

Vanessa und Erdmuthe



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Stückgut

18:39:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments



For English version, please scroll down

                                                                                                                                                                            by alternulltiv

Endlich haben wir es auch mal zu Hamburgs neuem Unverpackt-Laden geschafft und müssen sagen: Wir sind begeistert!
Die Gründer/innen Christiane, Insa, Sonja und Dominik haben wirklich tolle Arbeit geleistet.
Der Laden ist wunderschön eingerichtet, hat ein sehr vielseitiges Sortiment von Kaffee über Spaghetti und Backpulver bis hin zu Spül- und Waschmittel.
Und das alles natürlich unverpackt zum Selbstabfüllen!
Da schlagen unsere Zero Waste Herzen gleich ein bisschen höher :)
Denn darauf haben wir in Hamburg doch schon lange gewartet!
Es lohnt sich also wirklich mal, dort vorbei zu schauen, seine Beutel und Gefäße mitzubringen und dort einzukaufen, statt im plastiküberfüllten Supermarkt.
Außerdem kann man sich im integriertem Café auch noch ein wenig hinsetzen und die nette Atmosphäre bei einem leckeren Kuchen genießen.
Also kommt vorbei!

Wo genau ihr Stückgut findet: Hamburg Ottensen, nahe dem Bahnhof Altona, Am Felde 91
www.stueckgut-hamburg.de/
Was gibt es alles? Schaut hier:  https://www.stueckgut-hamburg.de/der-laden/

                                                                                             by alternulltiv

Finally we made it to Hamburgs new bulk store Stückgut!
And we have to say: We love it!
The founders Christiane, Insa, Sonja und Dominik did a wonderful job here. In this great grocery store they have everything: from coffee to spaghetti, baking soda and dishwasher detergent.
And - of course - everything is in bulk, ready to fill in your own containers!
How long did we wait for a store like this here in Hamburg!
So, it's definitely worth to go there, and don't forget your bags and containers to do some shopping instead of buying all the plastic packaging in the supermarket :)
And if you're there, sit and relax in the integrated little café in the shop, have a coffee and a delicious cake in the cosy interior. You'll love it, too!

Where to go: Hamburg Ottensen, near station Altona, Am Felde 91
www.stueckgut-hamburg.de/
What do they offer? https://www.stueckgut-hamburg.de/der-laden/

                                                                                                                     by alternulltiv

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2016 trash review

20:03:00 Alternulltiv Hamburg 2 Comments


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Die Hälfte des Januars ist schon wieder vorbei und ich hoffe, ihr habt alle einen guten Start ins Jahr 2017 gehabt.
Ich habe mal meinen Müll von 2016 heraus gekramt um eine kleine 'Jahres-Bilanz' zu ziehen.
Und ich finde für das erste Jahr, das ich komplett 'alternulltiv' gelebt habe, sieht das gar nicht so schlecht aus.
Ich habe für jeden Monat nur ein kleines Gläschen Müll gebraucht, manche davon sind noch nicht mal ganz voll.
Außer leider im Oktober, wo ich einem Becher Ben & Jerry's Eis einfach nicht widerstehen konnte...
Das war dieses Jahr meine größte Müll-Sünde ;)

Dazu kommt, dass ich im letzten Jahr wirklich eingehalten habe, keine neuen Klamotten zu kaufen. Ich habe zwei Hosen und einen Pulli auf dem Flohmarkt gekauft, aber das war's dann auch schon. Sonst habe ich eigentlich nur versucht, Dinge aus meinem Schrank auszusortieren. Das ist dieses Jahr allerdings weiterhin mein Projekt, denn da bin ich bisher noch nicht weit genug gekommen, wie ich finde ;)

Die Vorsätze für 2017 sind also klar: Weiterhin 'downsizen', Klamotten und Schuhe verkaufen oder verschenken und meine Müllmenge weiterhin reduzieren.
Und vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr dann auf nur die Hälfte der Gläschen :)

Also auf ein neues und noch müllfreieres Jahr 2017!!
Eure Erdmuthe von Alternulltiv


by alternulltiv

Half of January is already over and I hope you all had a good start into the new year 2017!
I put together all the trash I gathered in 2016 and I think for the first whole year living 'Zero Waste' I didn't do too bad. 
For each month I had a little jar of trash, some of them not even full.
My only big Zero Waste sin I commited in October, when I couldn't resist a tub of Ben & Jerry's Ice Cream... My sweet tooth won that time...

Additionally I didn't buy any new clothes in 2016, which my intention was for 2016 an I'm a little proud of myself here. I bought 2 pair of jeans and a sweater on a fleemarket but that was it.
Still I want to downsize my wardrobe though, which I started last year, but for me, this 'project' is not finished yet.

So my intentions for 2017 are pretty clear: Downsize my wardrobe more and reduce my trash even more!
So maybe this year I have only half the amount of small jars filled with trash.....

So here's to a new and even trash-free-er year 2017!!

Erdmuthe from Alternulltiv

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Swiss Advance - Bento Box

12:00:00 Alternulltiv Hamburg 0 Comments



Vor kurzem habe ich mich mit Andrea von Swiss Advance in Berlin getroffen.
Sie hat uns angeschrieben um uns von den tollen und nachhaltigen Produkten
von Swiss Advance zu erzählen.


Andrea Manchen von Swiss Advance

Wir haben eine wirklich tolle Bento Box bekommen.
Diese ist aus natürlichem Bambus und Reispulver hergestellt.
(Bambus ist ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff, der sich leicht verarbeiten
lässt und nicht viel wiegt.)
Selbst die Gummibänder, um die Box sicher zu verschliessen, sind aus Naturkautschuk.
Die Box hat eine wirklich tolle Grösse, um Essen "to go" mitzunehmen und
passt in jede Handtasche.
Ausserdem ist sie sehr leicht.
Sie hat keinerlei Silikon- oder Kunststoffverschlüsse.
Dies macht natürlich das Mitnehmen einer Suppe oder anderen flüssigen Lebensmitteln unmöglich.
Aber für Brote, Salate, Obst und Gemüse eignet Sie sich hervorragend.


Auch, um Essen zu holen, ist die Box sehr gut einsetzbar.
Ich habe vor kurzem versucht, Sushi "zum mitnehmen" zu holen.
Das war gar kein Problem!
Der Koch war ganz begeistert und hat mir mein Sushi mit grosser Freude in die Box gelegt.

Sushi to go
by Alternulltiv
Auch säubern lässt sich die Bento Box ganz einfach, da sie keine Rillen, Ecken oder Kanten hat.
Und das Beste: ein gratis Gemüsenetz aus Baumwolle ist auch noch dabei.

Bento Box von Swiss Advance
mit gratis Gemüsenetz

Wer jetzt neugierig geworden ist und Interesse an anderen tollen Produkten bekommen hat,
schaut mal bei Swiss Advance vorbei.

Und wer Lust hat eine Box zu gewinnen, schaut auf unserer Facebook-Seite vorbei.
Wir verlosen eine dieser tollen Boxen mit Alternulltiv-Wasserzeichen.
Schnell mitmachen.  Alternulltiv auf Facebook

Wir sagen, Danke Swiss Advance!
Tolles Konzept mit nachhaltigen und sinnvollen Produkten.



Hier nochmal das Interview mit Andrea








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