Schüttgut



Erdmuthe war in Stuttgart und hat es sich nicht nehmen lassen, den dortigen Unverpackt Laden Schüttgut zu besuchen.


Da ich eine Woche beruflich in Stuttgart war, brauchte ich dringend ein paar Knabbersachen, wie Nüsse und Trockenfrüchte, die ich im Supermarkt leider nur in Plastik verpackt vorfand. Zum Glück war ich einen Tag bei einer lieben Freundin im Stuttgarter Westen, die direkt um die Ecke des Schüttgut -  des Stuttgarter Unverpackt-Ladens - wohnt. Was für ein Glücklicher Zufall!

 
Ich war begeistert von den Räumlichkeiten und dem Angebot. Und natürlich konnte ich all die Nervennahrung bekommen, die ich für meine Woche Fortbildung brauchte :)
Schüttgut ist aber auch für den alltäglichen Bedarf prima ausgerüstet. Man bekommt neben allerlei Trockenwaren in Spendern und Flüssigware zum abfüllen, sowie Hygieneartikel und natürlich frisches Obst und Gemüse.


Toll, dass es diesen Laden in Stuttgart gibt!

Wir von Alternulltiv freuen uns jedes Mal, wenn es auch einfach ist, auf Reisen Zero Waste zu leben!



Die Zero Waste Checkliste der Stadtreinigung Hamburg

Die Stadtreiningung Hamburg hat einen Blogpost und ein tolles Video zum Thema
„Zero Waste Checkliste“ veröffentlicht.
Dort findet Ihr tolle Tips und Links.
Und den Rest findet Ihr bei uns ;-)
Schaut mal rein.....

https://www.sauberes.hamburg/blog/zero-waste




Last, but not least: Gastblog, Teil 3

....und last but not least: der Beitrag von Anne Zeiß.
Vielen Dank auch dafür!!!

Wir hoffen, Ihr habt genau so viel Denksanstösse bekommen....?!





Wie wir Umweltschützer angeblich die Welt zerstören
Wir haben immer unsere eigenen Beutel dabei. Wir laufen die zwei Kilometer zum Unverpackt-Laden, obwohl der Supermarkt um die Ecke ist. Wir schleppen die schweren Glasflaschen nach Hause, statt zu den leichteren aus Plastik zu greifen. Wir reichen unsere eigenen Becher und Dosen über die Theke, um sie befüllen zu lassen. Wir mischen unsere Kosmetikprodukte selbst. Wir sind ständig auf der Suche nach müllfreieren Alternativen und verzichten auch auf das ein oder andere, weil wir einfach keine finden. Trotzdem macht es Spaß, dem Müll den Kampf anzusagen. Man entdeckt so viele neue Möglichkeiten, spart nicht selten sogar Geld, und zu sehen, was man schon alles erreicht hat, ist ungemein erfüllend. Klar, vielleicht retten unsere vielen kleinen Bemühungen nicht die Welt, aber was wäre, wenn wir deshalb einfach alle gar keinen Gedanken mehr an die Umwelt verschwenden würden?
Zugegeben, um seinen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, muss man etwas tun. Man muss an sich arbeiten, Gewohnheiten ändern und auch einfach mal über den eigenen Schatten springen. Dass sich etwas auf der Welt ändern muss, sehen zwar die meisten ein, aber bei sich selbst anzufangen ist vielen dann doch zu anstrengend oder sie haben schlicht und ergreifend keine Lust dazu. Stattdessen suchen sie lieber nach Argumenten, ihr Nichtstun zu rechtfertigen. Besonders beliebt: „Das bringt doch sowieso alles nichts! Das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein!“
Dann gibt es Leute, die noch weiter gehen: Sie suchen nach Gründen, warum die Maßnahmen, die wir ergreifen, um die Umwelt zu schützen, sogar schlecht für diese sind. Und plötzlich sind sie diejenigen, die sich umweltschonend verhalten, obwohl sie an ihrem Verhalten nicht das Geringste verändert haben. Dafür haben sie Artikel mit Titeln wie „Die Heuchelei um den Mehrweg-Kaffeebecher“ ins Netz gesetzt, die man den selbsternannten Umweltschützern selbstzufrieden unter die Nase halten kann. Dort heißt es dann, dass es unökologisch ist, sich den Coffee to go in den eigenen Becher füllen zu lassen, weil dieser so energieintensiv gespült werden muss. In den Kommentaren findet sich viel Zustimmung. Während viele Leser weitere Nachteile von Mehrwegbechern auflisten, schlägt einer ironisch vor, doch gleich auch alles Porzellangeschirr zu Hause durch Pappteller zu ersetzen, um Energie zu sparen.
Ein britisches Mode- und Lifestyleportal führt unter dem Titel „Well-Intentioned Acts That Don't Actually Make Anything Better“ gleich eine ganze Liste von Umweltsünden auf, die wir in dem Glauben, Gutes zu tun, begehen. Demnach sind wiederverwendbare Taschen viel schädlicher für die Umwelt als Plastiktüten, weil man sie so oft benutzen muss, um die Energiebilanz der Herstellung auszugleichen. Außerdem bestünden sie oft aus nicht biologisch abbaubarem Material, das jahrelang auf Mülldeponien herumliege. Und inwiefern sind Plastiktüten abbaubar? Übrigens auch schlecht für die Umwelt: Regionale und Bio-Nahrungsmittel kaufen und Müll recyceln. Letzteres ist deshalb unökologisch, weil der Recyclingprozess Energie verbraucht. Da wäre es doch besser, alles in Mülldeponien zu lagern, so viel würde da gar nicht zusammenkommen.
Natürlich ist nicht alles, was auf den ersten Blick grün wirkt, wirklich nachhaltiger und man sollte sein Handeln immer wieder hinterfragen. Dass es sinnvoller ist, mit einer Tasche, die man ohnehin schon besitzt – und mal ganz ehrlich, in welchem Haushalt findet man kein einziges Behältnis, in dem sich der Einkauf nach Hause tragen lässt? – einkaufen zu gehen, als sich im Laden eine neue Einwegtüte zu nehmen, ist doch wohl ziemlich logisch. Und weil wir das wissen, können wir bei solchen Vorhaltungen ganz ruhig bleiben, sachlich argumentieren, statt uns aufzuregen, und uns vor allem nicht entmutigen lassen. Natürlich müssen wir, wenn wir unseren Planeten erhalten wollen, mehr tun, als Stoffbeutel mit uns herumzutragen und unseren Müll zu trennen. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir unsere Bemühungen aufgeben sollten, denn sie bringen dieser Welt immer noch mehr, als wirre Theorien zu erfinden, um anderen ihr umweltbewusstes Handeln madig zu machen und so sein sein eigenes Gewissen zu beruhigen. 

by Anne Zeiß

Gastblog, Teil 2


...und hier kommt gleich der 2. GastblogBeitrag hinterher.
Viel Spass beim Lesen und ein liebes Dankeschön an Johanna Wüst fürs den Beitrag.




Mein Weg zu einem Leben mit weniger Müll
Wie ich dazu kam, mich mit Plastikvermeidung und Zero Waste zu beschäftigen
Vor zwei Jahren begann ich mich mit dem Thema Plastik im Rahmen meiner Seminarfacharbeit „Life in plastic, it’s fantastic? – Eine Untersuchung des Verbrauchs von Kunststoffen in heimischen Haushalten […] und die Konsequenzen für unsere Umwelt“ auseinanderzusetzen. Damals war es mir wichtig, ein Thema zu erarbeiten, bei dem ich selbst praktisch tätig werden und etwas ausprobieren konnte. So kam es, dass ich einen Beitrag im Fernsehen zum Plastikfasten sah und dieser mich und meine Arbeitsgruppe inspirierte, auch einen Selbstversuch zu starten. Nach ausführlicher theoretischer Recherche stellten wir die Regeln für unseren zweiwöchigen Versuch auf. Die Vorbereitung beinhaltete aber auch eine Teilnahme am Jugendumweltfestival „Crash the Trash“, bei dem ich Alternulltiv Hamburg und viele weitere engagierte Vorreiter des Zero Waste Lifestyles persönlich kennenlernen durfte. Es wurden sehr inspirierende Gespräche geführt und am Ende hatte ich in mehreren Workshops schon meine ersten Produkte wie Zahncreme, Deocreme und Geschirrspülpulver selbst plastikfrei hergestellt. Zum damaligen Zeitpunkt war es mir und meiner Familie während des Selbstversuchs möglich, die Masse unseres Plastikmülls einer Woche um 75 % zu senken. Jedoch war eine Ausdehnung des Versuchs aufgrund verschiedener Faktoren, wie unserer Wohnlage, nicht möglich und umsetzbar.
Was ich momentan mache, um „die Welt zu retten“
Dennoch verfolgte ich stets die Entwicklung des Lifestyles, machte mich mit Hilfe verschiedener Bücher schlauer und beobachtete wie immer mehr Unverpackt-Läden eröffneten. Als ich schließlich bei meinen Eltern auszog und mir mit meinem Freund in der nächstgrößeren Stadt eine Wohnung suchte, ergaben sich neue Möglichkeiten. So konnte ich letzten Sommer bei den Vorbereitungen für die Eröffnung des Unverpackt-Ladens in Jena helfen und weitere Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen. Inzwischen kaufe ich dort mindestens einmal die Woche lose meine Produkte des täglichen Bedarfs ein: Nudeln, Reis, Müsli, Shampoo, Zahnpastatabs, Waschmittel. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch notwendig, da ich seit Mitte Februar plastikfaste. Ich habe die Fastenzeit zum Anlass genommen, noch einmal mit meinem Freund zusammen einen Selbstversuch zu starten und wenig bis keinen Plastikmüll zu produzieren. Anfänglich war die Benutzung einiger alternativer Produkte schon etwas komisch, aber ich habe schnell gemerkt, dass das Gewöhnungssache ist. Ich bin außerdem von diesem Lebensstil überzeugt, und weiß, dass ein Leben ohne Plastik für mich und die Umwelt wesentlich gesünder ist. Zudem macht es riesigen Spaß, Produkte selbst herzustellen und festzustellen, dass sie den handelsüblichen in nichts nachstehen und man sogar weiß, was drin ist! 
Wohin ich in den nächsten Monaten gelangen möchte
Nach der Fastenzeit wünsche ich mir natürlich, möglichst viel beizubehalten. Denn, wenn diese Wochen mir eines gezeigt haben, dann, dass es für mich möglich ist, auf Plastik in vielen Bereichen zu verzichten und das es jedem möglich ist, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Eines Tages würde es mich natürlich schon reizen, sogar Zero Waste anzustreben, aber alles Schritt für Schritt. Ich glaube, ich bin auf einem guten Weg dorthin. Natürlich gibt es immer wieder Hürden und für manche Dinge findet man vielleicht nicht sofort Ersatz. Aber was man immer im Kopf behalten sollte: be the change you wish to see in the world!



by Johanna Wüst



Gastblogs, Teil 1


Vor Kurzem haben wir Euch gefragt, wer Lust auf einen Gastblog-Beitrag bei uns hat.
Wir haben aus den zahlreichen Zuschriften 3 tolle, wie wir finden, für Euch rausgesucht.
Hier kommt der erste Blopost von Ulrike Mühlhaus.
Sie schreibt über Ihre Erfahrung über eine Klassenfahrt "Zero Waste Style".

Ein dickes Dankeschön an Dich, Ulrike!!!


Plastikfrei auf Klassenfahrt – Meine Erfahrungen
Müde steige ich aus dem vollen Bus aus. Heiße Berliner Stadtluft schlägt mir entgegen. Forschend schweift mein Blick durch die Gegend. Unser Hostel, große, glatte, orangene Gebäude. Links daneben ein Bio-Laden (Super!); rechts davor ein verlassener Einkaufswagen voller Abfall. Bewusst schaue ich nun auch auf den Boden, zwischen die Fahrradständer, die Mülleimer und den Bänken vor den Cafes: überall liegt Müll. - Nicht für mich!- danke ich und fühle mich wie ein Ritter, der stolz in die Schlacht zieht. Meine Woche in Berlin, meine Klassenfahrt soll plastikfrei werden.
Doch schon, bevor es los ging, stellte sich heraus, dass es nicht ganz funktionieren würde: Montagmorgen, den Rucksack geschultert, drückte mir meine Mama noch eine große Packung Waffeln in die Hand, natürlich in Plastikverpackung. Aber gut, denke ich, da kann ja niemand was dafür, die hatte sie schon vor der Verkündigung meiner fixen Idee besorgt und da auf Klassenfahrt bei uns sowieso teilzeit Essenskommunismus existiert, nahm ich sie mit. Auch wenn Müll nun mal Müll bleibt, müssen so die Anderen vielleicht weniger Süßigkeiten kaufen.
Für den ersten Tag hatte ich an Essen schon vorgesorgt: Obst, Gemüse und Brötchen vom Bäcker im Dorf reichten mit den Müslikeksen sogar noch bis Dienstagabend.
Frühstück aßen wir jeden Morgen im Hostel. Mit meinem mitgebrachten Aufstrich bediente ich mich an Brötchen, Äpfeln und Bananen. Nicht viel Müll (am Obst klebten kleine Aufkleber) zu produzieren war hier also gar nicht so schwer. Wer nicht auf seinen Abfall achtete, bediente sich aber auch an kleinen, in Plastik verpackten Portionen Marmelade, Butter oder Margarine, wie wir sie aus Hotels kennen. Auch Käse und Wurst kamen aus supermarktüblicher Verpackung. -Doch eigentlich, liebe Hotelbesitzer, muss es doch gar nicht so sein. Ich habe auch schon Frühstücksbuffets gesehen, bei denen die Marmelade in Schüsseln war und man sie mit einem Löffel auf‘s Brötchen oder in kleine Gebäckbecherchen, wie Eiswaffeln, geben konnte. Eine super Idee um Müll zu vermeiden, wenn man bedenkt, wie viel Abfall entsteht, wenn jede Marmeladenportion einzeln verpackt ist. –
Oft nahm ich mir für den Tag auch Obst mit, aber auch so fand ich es gar nicht so schwer, auf Plastikmüll zu verzichten. Niemand verneinte mein: „Könnten Sie die Brötchen bitte in den Stoffbeutel tun?“ und auch Kuchen tat die Verkäuferin des veganen Cafes ohne zu Zögern in meine Brotbüchse. Ganz mitleidig klang sogar ihre Stimme, als sie meinte, sie hätte aber doch ein Papier zwischen die Stücke gelegt, damit sie nicht zu sehr aneinander klebten.
Um beim unterwegs Essen Müll zu vermeiden, muss man sich Zeit nehmen für das Essen, denn wer vor Ort isst, muss keine Verpackung mitnehmen. Statt coffee-to-go lehnten meine Freundin und ich uns nach einem Museumsbesuch in Sessel zurück und tranken gemütlich unseren Kaffee. Mir hat es Spaß gemacht, in den Restaurants zu sitzen, Gerichte zu probieren und das Ambiente zu genießen. Zu meinen Lieblingen gehörte der „Vöner“, ein veganer Vöner, direkt in der Straße unserer Unterkunft. Nicht nur der klassische Vöner wurde probiert, auch Burger und Pommes mit Zwiebeln und veganer Käsesoße mussten getestet werden. Wenn man schon einmal die Chance dazu hat, müssen die Kleinstädter sie auch nutzen ;)


by Ulrike Mülhaus

Bei solchen Gelegenheiten kam aber trotzdem der meiste Müll an, Kebab-Papier und vor allem Servietten ärgerten mich dann doch manchmal. Und wenn wir nun schon bei den Geständnissen der Misserfolge sind: dazu kamen dann noch desöfteren Kronkorken und Kassenzettel...




Als wir bei Veganz vorbei schauten, nahm ich auch gleich, um meinen Süßigkeitenhunger zu stillen, Schokocranberrys in einer schon benutzten aber noch verwendbaren Papiertüte, die ich mitgenommen hatte, mit, denn Veganz hat auch einen kleinen Unverpackt-teil in ihren Filialen.

Eine Freundin, bei der ich noch ein paar Tage länger in Berlin blieb, zeigte mir dann auch den Berliner Unverpacktladen, in dem wir auch gleich Linsen, Nüsse und Gemüse für unser Abendbrot kauften. Begeistern war ich auch von den Produkten, die keine Lebensmittel darstellten. Wir schnupperten uns durch Seifen und schauten uns Bürsten, Brotboxen und Flaschen an.
Zusammen mit ihr besuchte ich auch den „Karneval der Kulturen“ in Berlin. Bei diesem Straßenfest wird vom Veranstalter auch viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt und so ist es nicht verwunderlich, dass es an den Essensständen statt üblicher Plastik- oder Styroporverpackung, recyclebare Schalen aus z.B. Bananenblättern gab. Auch entdeckte ich einen Stand, an dem die Verpackung einer Seife aus solchen gepressten Blättern besteht.

by Ulrike Mühlhaus

Hoffnungsvoll und gestärkt aus Erfahrungen dieser Woche, bin ich am Montag wieder nach Hause gefahren. Ich habe gemerkt, dass es gar nicht unbedingt so schwer sein muss, einen Großteil von Müll im Alltag zu vermeiden. Natürlich ist es immer noch ein großer Unterschied, ob man sich in der Stadt oder auf dem Land, so wie ich im Normalfall, befindet, aber ich möchte weiterhin mehr Augenmerk auf meinen Müll achten und meinen Konsum ökologisch nachhaltiger gestalten.


Ulrike Mühlhaus

News von Hydrophil

Es gibt Neuigkeiten bei Hydrophil.
Aber lest selbst:



Foto by Hydrophil



Pressemitteilung

DIE ERSTE 100% ERDÖLFREIE BAMBUSZAHNBÜRSTE AUS HAMBURG
Hamburg, März 2018.
Mit ihrer neuesten Produktinnovation ist der Hamburger Hygienemarke HYDROPHIL ein echter Durchbruch gelungen: Die erste nachweislich 100% erdölfreie Bambuszahnbürste. Dank neuer Borsten aus Rizinusöl besteht damit ab sofort die gesamte Zahnbürste des jungen Unternehmens aus nachwachsenden Rohstoffen. Möglich macht dies das Naturprodukt Rizinusöl, aus dem die Borsten der beliebten Zahnbürste ab sofort bestehen. Gewonnen wird das Öl aus den Samen des auch als Wunderbaum bekannten Rizinus und anschließend zu Bio-Nylon weiterverarbeitet. Damit ist nunmehr die gesamte Zahnbürste frei von Weichmachern (BPA), frei von Erdöl und 100% biobasiert.
Basierend auf einer konsequent ökologischen Wahl der Rohstoffe, bestehen die Griffe der Zahnbürsten aus dem rasant nachwachsenden Moso-Bambus und auch die Naturfarben von AURO sind für Mensch und Umwelt unbedenklich und biologisch abbaubar. Damit ist HYDROPHIL seiner Vision von einem nachhaltigen Badezimmer einen weiteren großen Schritt nähergekommen.
Mit ihren nachhaltigen Zahnbürsten aus Bambus ist die Marke Pionier und Marktführer im deutschsprachigen Raum. Alleine durch den Verkauf von 674.000 nachhaltigen Zahnbürsten konnten bisher etwa 12,1 Tonnen Plastik eingespart werden. Immer im Fokus des jungen Unternehmens steht dabei die

Weiterentwicklung der wasserneutralen, veganen und fair produzierten Hygieneprodukte. Neben der beliebten Bambuszahnbürste ergänzen so inzwischen viele weitere innovative und ressourcenschonende Artikel aus dem W.A.S.H.*- Segment das Sortiment des Hamburger Start-Ups. So sind die aus Bambus und Baumwolle bestehenden Wattestäbchen biologisch abbaubar, die nachhaltigen Zahnputzbecher werden aus nachwachsenden Rohstoffen produziert und auch die umweltfreundlichen handgemachten Seifen bestehen ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen.


*Water, Sanitation and Hygiene
Ansprechpartner Presse:
Sarah Kaufmann
Tel.: 040 35629020
Mail: s.kaufmann@wasserneutral-gmbh.de

wasserneutral GmbH Holsteinischer Kamp 80 22081 Hamburg
www.wasserneutral-gmbh.de www.hydrophil.com
Anlagen:
Nachhaltige Zahnbürste aus Bambus mit Borsten aus Rizinusöl Zertifikat zum 100% biobasierten Kohlenstoffanteil
Weitere Informationen zur Gewinnung von Rizinusöl 

The Local Water



Ein Mensch kann wochenlang ohne Nahrung auskommen,
aber nur wenige Tage ohne Wasser überleben. Es ist
lebensnotwendig, denn wir bestehen zu über zwei Dritteln aus Wasser.




In unseren Breiten haben wir das Glück,
dass Wasser auch ausreichend verfügbar ist und jeder über mehrere Wasserhähne im Haushalt Zugang dazu hat. Außerdem ist unsere Trinkwasserqualität dank ständiger Kontrollen so gut, dass sie sogar die Qualität des zu kaufenden Wassers in den Supermärkten übertrifft, was leider auch vielen Menschen noch unbekannt ist.
Warum also überhaupt Wasser kaufen? Vom Standpunkt des Zero Waste Gedanken ist das sowieso unnötig. Als wir das letzte Mal über Leitungswasser schrieben, bekamen wir einige Anfragen und Proteste. Das Leitungswasser sei zum Teil durch alte Rohre mit Blei angereichert, diverse andere Schwermetalle könnten sich auch darin befinden und zudem sei es häufig mit Medikamentenrückständen belastet, die von den Wasserwerken nicht herausgefiltert werden könnten. Manchen Menschen schmeckt es scheinbar auch einfach nicht, weil es zu kalkhaltig ist, metallisch schmeckt oder komisch riecht. Zum einen kann man durch Wassertests herausfinden, ob fragwürdige Bestandteile im Wasser aus dem eigenen Hahn vorkommen (was manchmal auch an der Armatur liegen kann), oder aber man verwendet einen Wasserfilter. Alternulltiv nicht die tollste Lösung, denn es gibt kaum Wasserfilter, die keinen Müll machen oder nicht aus Plastik sind.

Als die Jungs von The Local Water uns ansprachen, waren wir darum sehr neugierig.
The Local Water solle das erste Label für gefiltertes Leitungswasser werden, erklärten sie uns, und haben ihre Vision wahr gemacht. Lange Zeit haben sie sich schlau gemacht über Wasser.
Was ist das beste Trinkwasser und warum?
Warum ist unser Leitungswasser besser als das in Plastikflaschen?
Welche Rückstände können im Wasser sein?
Welche Stoffe werden überhaupt getestet und warum werden die Grenzwerte stetig angehoben? Warum gelten für Erwachsene und Kinder dieselben Grenzwerte z.B. bei Blei?
Welche Risiken bergen Filter und warum muss man bei einigen nach dem Filtervorgang sogar das Wasser noch abkochen?
Woraus bestehen die Filter und welche Alternulltiven gibt es?
Solche und noch viel mehr Fragen haben sie sich gestellt und von Wasserwerksmitarbeitern bis zu Professoren, Wasserforschern und Buchautoren zum Thema Wasser zig Menschen befragt.
Letztendlich haben sie für The Local Water ein Filtersystem gefunden, das ihren Ansprüchen genügt.
Ein Filter aus Aktivkohle, die aus gebackenen Kokosnussschalen gewonnen wird und in einem halben Jahr bis zu 10000 Liter Wasser filtert. Zudem werden Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Mikroplastik und Keime aus dem Wasser gefiltert, so dass am Ende nur das beste Wasser übrig bleibt. Das Ganze kann, im Gegensatz zu allen anderen ihnen bekannten Filterherstellern, sogar in Langzeitsudien und vielen Gutachten belegt werden.

picture by the local water

Und dann kamen wir ins Spiel. Wir freuen uns, dass wir dabei sein dürfen. Denn The Local Water ist ein Gemeinschaftsprojekt. Wir und auch viele andere Blogger, die sich mit Nachhaltigkeit und Gesundheit beschäftigen, wurden ins Boot geholt, um unserem Leitungswasser den Ruf zurück zu geben, der ihm gebührt - nämlich das gesündeste Lebensmittel zu sein.
In unserem Falle stehen wir natürlich für Zero Waste. Wir sprechen uns aus gegen den Konsum und die Plastikflaschenindustrie, denn in Deutschland werden durchschnittlich 46 Millionen Einweg-Plastikflaschen täglich verbraucht. Ich möchte das nochmal schreiben: 46 Millionen täglich!
Selbst wenn nur die Hälfte der Flaschen davon Wasser beinhalten würden und diese durch das Trinken von Leitungswasser verhindert werden könnten, wäre das schon ein riesiger Müllberg weniger - ein Schritt in die richtige Richtung.

Und ja, auch an diesem Filter ist etwas Kunststoff dran - um mal den kritischen Fragen zuvor zu kommen - und ja, alle sechs Monate soll die Filterpatrone gewechselt werden und bisher gibt es keine befriedigende Recyclingmethode. Das ist auch unser Kritikpunkt, den wir bisher nicht lösen konnten. Daran arbeiten wir aber alle zusammen und sind auf der Suche nach einer Lösung, die auch mit Zero Waste wirklich vereinbar ist. Wenn ihr Anregungen oder Ideen habt, her damit! :)

Was für uns alle aber so wichtig ist und darum möchten wir in diesem Artikel auch wieder mal dazu anregen: Trinkt (mehr) Leitungswasser!
Es ist gut, es ist gesund und es ist günstiger und besser als das in den Flaschen. Und als weiterer Pluspunkt fällt eben auch die Schlepperei weg.
Und falls es Euch nicht sauber vorkommt oder nicht schmeckt, schaut Euch mal bei The Local Water um.
Wir könnten uns vorstellen, dass ihr damit auch das beste Wasser für Euch findet.

www.thelocalwater.com/de/i/alternulltiv/Alternulltiv

picture by the local water